Internationales Mehrkampf-Meeting
Landquart
Samstag/Sonntag

3./4. Juni 2000


Jasmin Schmid (wJA)

Siebenkampf

Michi Glaus (Jun)

Zehnkampf

Philippe Renevey (Aktive)

Zehnkampf

Alle Jahre wieder – LCR in Landquart
Bei schwülem, leicht bewölktem Wetter fand am ersten Juni-Wochende in Landquart das traditionelle Nationale Mehrkampfmeeting statt. Mit von der Partie waren auch dieses Mal eine Athletin und zwei Athleten vom LC Regensdorf.

Als Erster aus der Furttaler Equipe ging Michael Glaus im Zehnkampf der Junioren an den Start. Nach einem schwachen 100-Meter-Lauf, konnte er sich erst bei seinem dritten und letzten Weitsprungversuch eine gültige Weite notieren lassen, so dass sich der Junior mit einem Sicherheitssprung und einer bescheidenen Weite begnügen musste. Ohne noch viel zu verlieren steigerte er sich im Kugelstossen mit jedem Stoss und verbesserte seine persönliche Bestleistung um 33 cm auf 8,30 m. Mit einer mässigen Leistung im Hochsprung und einer mittelprächtigen 400-Meter-Laufzeit beendete er seinen ersten Tag.
Im Zehnkampf der Aktiven bewies Philippe Renevey sein Können und startete gleich glänzend in seinen Wettkampf: Mit seinen 11,88 s über 100 Meter, 6,16 m im Weitsprung und 9,79 m im Kugelstossen verfehlte er jeweils seine bisherigen Bestleistungen nur sehr knapp. Trotz eines nicht ganz zufriedenstellenden Hochsprunges raffte sich der Physikstudent nochmals auf und legte im abschliessenden 400-Meter-Lauf eine angemessene Zeit auf die Bahn. Das Resultat war hervorragend und vielversprechend: Sein Punktetotal nach dem ersten Tag übertraf jenes seines besten Zehnkampfes.
Beim Siebenkampf der Kategorie weibliche Jugend A trat Jasmin Schmid für den LCR an. Mit 19,00 s über 100-Meter-Hürden startete sie hoffnungsvoll in ihren Wettkampf. Im Weitsprung und im Speerwurf konnte sie sich durchschnittliche Weiten aufschreiben lassen. Mit dem 200-Meter-Lauf in 28,66 s beendete auch sie ihren ersten Tag. Ihre Topdisziplinen sollten erst am zweiten Tag noch folgen.

Michael Glaus begann seinen zweiten Tag mit dem 110-Meter-Hürdenlauf schlecht, doch umso motivierter war er im darauffolgenden Diskuswerfen. Er katapultierte die 1,75 kg-Scheibe auf 22,38 m, damit verbesserte er seine persönliche Bestleistung um über 1 Meter. Im Stabhochsprung war er mit seiner Leistung zufrieden, doch erkannte er das noch Potenzial vorhanden ist. Gefordert von acht Disziplinen und dem heissen Wetter segelte der Speer nicht mehr auf die angepeilte Weite. Umso entfesselter lief er den abschliessenden 1500-Meter-Lauf und verbesserte seine bisherige Bestleistung um über 7 Sekunden auf 5:16,70 min.
Philippe Renevey startete ebenfalls mit dem 110-Meter-Hürdenlauf seinen zweiten Tag. Seine Zeit war etwas unter seinen Erwartungen, doch schleuderte er darauf den Diskus sehr Nahe an seine persönliche Bestleistung auf 26,68 m. Im Stabhochsprung musste er sich mit 3,40 m begnügen, trotzdem war er immer noch auf dem Weg zu seinem besten Zehnkampfresultat. Den Speer warf er auf eine hervorragende Weite von 41,60 m. Angepeitscht von den Zuschauern lief Philippe Renevey mit letzter Kraft in 5:15,18 min. ins Ziel des 1500-Meter-Laufes. Ohne persönliche Bestleistungen an beiden Tagen steigerte er sein Punktetotal um 90 Zähler auf beachtliche 5240 Punkte.
Fulminant begann Jasmin Schmid ihren zweiten Tag mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Hochsprung. Sie steigerte sich um 2 cm auf 1,47 m. Auch sie konnte vom guten Hallenkugelstosstraining profitieren und verbesserte sich mit der 3 kg-Kugel um 23 cm auf 9,77 m. Mit den 2:49,00 min. in der siebten und letzten Disziplin, dem 800-Meter-Lauf war sie ebenso zufrieden, wie mit ihrer Gesamtpunktzahl: Sie verbesserte ihr Punktetotal um über 200 Zähler auf 3554 Punkte.

Erwähnenswert war wieder einmal die erstklassige Unterstützung der Athleten und Athletin auf dem Platz von den mitgereisten Betreuern.

Michael Glaus